Tagebuch unserer Rundreise durch Florida, Georgia, North und South Carolina, Tennessee, Mississippi, Louisiana, und Alabama
special Thx an Claudia und Andreas, die mit uns diese Rundreise gemacht haben. Dank der sehr grossen USA Erfahrung der Beiden, haben wir sehr viel gesehen und eine Menge erlebt.
25.09.04 Mit Claudia und Andreas stehen Anne und ich voller Vorfreude in der Reihe des Lufthansa/United Schalters am Munich Airport, um unsere zweite gemeinsame Reise in die Staaten anzutreten. Leider erfahren wir, dass Orlando/Florida wegen des Hurrikans named JEANNE geschlossen hat. Nach kurzer Besprechung (20 sek. oder so) sind wir uns einig..wir buchen nach Jacksonville um und wollen mit einem Mietwagen nach Orlando fahren. Gesagt getan…Koffer aufgegeben und ab zum Gate. Der Flug nach Washington verlief ohne Probleme und verging echt schnell. Immigration in Washington war dagegen echt langsam. Wir warten fast eine Stunde, eher wir dran sind. Wie immer ist der Officer recht freundlich und nach nur wenigen Minuten sind wir eingereist…wieso hat das denn vorher so lange gedauert???? ;-) Wir sind wieder in unserem Traumland …yippie…Oh, say can you see by the dawn's early light………… Leider haben wir ueber Lautsprecher erfahren, dass alle Flughaefen in Florida geschlossen wurden. Was nun ?? Am United Schalter erfahren wir, dass wir vielleicht morgen nach Tampa weiterfliegen koennen, da Jeanne abziehen soll. Wir bleiben also erstmal in Washington und wollen dann Sonntag ganz frueh wieder am Airport sein, um als einer der ersten ein Flugzeug Richtung Florida zu bekommen. Wir buchen uns in Hyatt-Hotel ein. Zusätzliche Kosten 69 $. 26.09.04 Aus der Traum mit Tampa, JEANNE hat gedreht und zieht auf Tampa. Alle Florida-Flughaefen bleiben dicht. Jetzt ist guter Rat teuer, wir überlegen was wir machen koennen. Andi hatte im Hotelzimmer schon mal nachgeschaut, was sonst noch fuer Moeglichkeiten bestehen koennten und hat eine Verbindung gefunden..ueber Carlotte nach Pensacola. Am United Schalter wird diese Moeglichkeit bestaetigt und es ist auch die einzigste Moeglichkeit zur Zeit um nach Florida zu kommen.... Flug nach Charlotte mit United und dann mit US Air nach Pensacola. Gott sei Dank ohne zusaetzliche Kosten. Also schnell Koffer einchecken..wobei schnell hier der falsche Wortlaut ist. Die Koffer werden von der Sicherheit alle kontrolliert…Andi´s Koffer werden aufgemacht..unsere haben Glueck und werden im Schneckentempo abgefertigt. So nun haben wir noch eine Stunde Zeit und dann geht schon der Flieger. Sicherheitskontrolle ..Die wollen uns zeigen was Kontrolle bedeutet. Wir werden nach fast einer halben Stunde Wartezeit kontrolliert als ging es ins Jail und nicht in ein Flugzeug. Die Schuhe werden mit einem Spezialpapier für Sprengstoff ausgerieben (Gott sei Dank reagiert es nicht auf Schweissfuesse, lol) und alles Handgepaeck wird angeschaut. Endlich durch..jetzt rein in den Flieger und ab geht´s mit einer Minimaschine. Egal, Flug dauert nur 1 1/2 Std. In Carlotte ist der Flughafen schoener als in Washington. Wir essen eine Kleinigkeit um unseren Maegen zu beruhigen. Am Schalter von US Air fragen wir nach, ob der Flug nach Pensacola noch geht…sie bestaetigen, aber Jeanne hat genau in diese Richtung gedreht. Flug dauert wieder 1 1/2 Std. ..die meisten Haeuser haben hier blaue Daecher..aber nicht freiwillig…es sind Abdeckfolien, da der Hurrican IVAN hier ordentlich gewuetet hat. Der Strand ist ueber die Straße hinweg erweitert…Bis die die Strasse wieder freigelegt haben, wird noch eine Zeit dauern. Gelandet…schnell zum Rent a Car Schalter…ein Minivan waere jetzt ideal. Zum Glueck hat Dollar einen sehr schoenen Cevrolett in Blau. Andi und ich wollen so weit wie moeglich durchfahren…sind knapp 590 US-Meilen. Wir duesen gegen 16:00 Uhr Richtung Orlando los. Nach einigen Stunden und fast 300 Meilen kommt uns JEANNE entgegen. So einen Regen haben wir noch nicht gesehen und dieser Sturm…wauh… nicht schlecht…Gegen 23:30 Uhr fahren wir von der Interstate runter und suchen eine Bleibe fuer die Nacht aber es ist nichts zu bekommen... und wir koennen „No Vacancy“ oder „Sold out“ nicht mehr hoeren. Endlich in Gainesville/FL erhalten eine Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Days Inn. (0.30 uhr) Anne findet zu ihrer Ueberraschung einen Gecko in ihrem Bett und beschließt schlagartig da nicht zu schlafen ..naja wir haben Gott sei Dank ja zwei Betten.
27.09. Happy Birthday Anne…. Um 4 Uhr werden wir durch eine Alarmanlage eines vor unserer Tuere geparkten Auto´s aus dem kurzen Schlaf gerissen. Wir schlafen aber nochmal ein. Anne hat immer noch eine schlimme Erkaeltung und durch die Klimaanlagen wird es nicht besser. Um 6:30 Uhr stehen wir dann fertig angezogen in der Lobby des Days Inn und schluerfen einen Kaffee und Essen einen kleinen Snack…kein Fruehstueck… Auschecken und ab ins Auto und los in Richtung Orlando. Gott sei Dank hat der Sturm, der in der Nacht noch so Windstaerke 12 hatte, endlich nachgelassen. Es regnet noch, aber nicht mehr so stark. Je naeher wir Orlando kommen umso schoener wird es. El Monte…wir sehen dich vom Highway aus. Wir hoffen das die Firma wieder aufgemacht hat. Ja, sieht offen aus…aber unsere Wohnmobile sind natuerlich nicht fertig. Wie auch…die waren alle evakuiert. Wir helfen mit vereinten Kraeften..das heisst, Anne und Claudia putzen die Wohnmobile selbst. Nach gut 4 Stunden geht’s dann.. on the Road. Wir kaufen im Wal Mart unsere Rationen für die ersten Tage ein und laden Andi und Claudia zur Feier des Tages zum All you can Eat beim China-Man ein. Anschließend fahren wir dann den ersten RV Park an. Am Abend laufen wir zusammen durch das Gelaende und schauen uns die Schaeden durch Jeanne an . Gegen 21:39 Uhr geht’s ab ins Bett. Irgendwie sind wir totmuede….. 28.09. ups…schon 7:30 Uhr wir wollten eigentlich um 9 Uhr los…jetzt schnell in die Sachen, ins „Bad“ und Fruehstuecken. Puenktlich um 9:00 Uhr sind wir auf der Piste. Wie wir gestern festgestellt haben funktioniert unser Heater (Heißwasserbereiter) nicht und wir wissen nicht woran es liegt. Andi und Claudia haben einige Servicestellen aus dem Trailer Life Direction herausgesucht. Der erste Service-Man hat einmal bloed gefragt, wo das Wohnmobil gemietet wurde..nachdem er wusste, dass es El Monte ist, hatte er keine Mitarbeiter frei und meinte er wuerde vielleicht heute nachmittag mal nachschauen. Wir haben uns dann wieder auf den Weg gemacht…und natuerlich nicht gewartet. Der zweite war dann sehr freundlich und sagte es dauere ca. 1 Std. dann hat er einen Monteur frei. Wir warten. Anne hat waehrend der Fahrt zum Service aus dem Benutzerhandbuch vorgelesen, daß der Heater vom Wasserdruck abhaengig ist. Durch Zufall erinnern wir uns an ein Absperrventil unter der Spuele. Beim nachschauen stelle ich fest, daß sich der Hebel verstellt hatte, schuld war wohl der Putzeimer der sich in einer Kurve an den Hebel angelehnt hatte. Also Hebel in Normal Position und siehe da, der Heater springt an. Der Service Mann ist wieder freundlich und wir koennen ohne Kosten wieder los. Heute waren wir wieder im Wal-Mart…den kannten wir schon aus dem letzten Jahr und dort haben wir dann, wie letztes Jahr für Bjoerna und Elisha, nun auch fuer Gioia ein Namenschild drucken lassen. (Bjoerna, Elisha und Gioia sind unsere Hunde) Wir suchen einen Campground für die kommende Nacht. Der erste auf unsere Wunschliste ist wegen JEANNE noch geschlossen…wir glauben das dauert noch eine Weile bis der wieder auf machen kann..es steht eigentlich nichts mehr…auf zum Zweiten… dieser sieht nicht schlecht aus, aber der Chief ist wohl nicht gut drauf und zickt wegen der fehlenden Rabattkarte von Andi und Claudia. Wir ziehen wieder von dannen. Der Dritte ist dann ok. Er akzeptiert das ich fuer beide Wohnmobile mit meiner Passport America buche. Wir duerfen uns den Platz sogar aussuchen..logischerweise direkt am Swimingpool . Um 19:30 werden wir dann trotz Mueckenspray der boesartigsten Sorte (Off) von Muecken halb aufgefressen…und gehen ins Wohnmobil.
29.09. heute waren wir um 6:10 Uhr hellwach und haben alles in Ruhe machen koennen. Draussen war es nebelig aber um 7:00 Uhr kam die Sonne….und mit ihr 80° Fahrenheit . Um kurz vor halb 9 sind wir schon on the road again…wir fahren nach Savannah, eine, wie wir jetzt wissen, schoene alte Stadt, die ihr Geld mit Baumwolle und deren Verschiffung auf dem Savannah-River gemacht hat . Alles erinnert sehr an England…kein Wunder, denn die haben hier die Faeden in der Hand gehabt. Ueberall sind noch deren Spuren. Wir parken auf einer Wiese und gehen zur Visitor Information…wir wollen den guenstigsten Anbieter fuer eine Stadtrundfahrt und finden den auch in Old Town Trolley Tours. Wir haben 5 $ Discount und zahlen deshalb nur 16,00$ p.Pers. Der Trolley bringt uns in die Altstadt und an den Fluss…wo wir aussteigen um uns das ganze zu Fuss anzuschauen. Das schoene ist, wir koennen immer wieder in einem der Trolley´s zusteigen und weiter mitfahren. Am Nachmittag und nach einem leckeren Eis bei Ben & Jeffrey fahren wir weiter auf dem Interstate 95 und verlassen Georgia… South Carolina wir kommen.. Laut Campingfuehrer finden wir bei der Abfahrt 33 zwei Campingplaetze. Wir tanken zum ersten Mal, leider gehen nur 50 $ rein (3/4 voll)dann macht die Zapfsaeule dicht. Wir fahren den ersten Campground, The Oaks at Point South Resort, an. Der Platz liegt mitten in einem Pinienwald. Nature pure. Er gefaellt uns und wir bleiben die Nacht hier. Nachdem wir uns an Wasser und Strom angeschlossen haben, schwimmen wir eine Runde im Pool des Campgrounds. Bevor uns auch hier die Muecken auffressen, falls sie noch eine freie Stelle an meinem Koerper finden, drehen wir eine Runde um einen nahen See. Um 5:30 pm verziehen wir uns in den RV und trinken erst mal einen deutschen Capu. und Anne macht was Gutes zu essen…denn Mittagessen war ausgefallen wegen Stadtrundfahrt.
30.09 ….um 6:00 uhr sind wir beide wieder wach . In Ruhe haben wir uns fertig gemacht…und bevor es wieder auf die Strasse geht, drehen wir noch eine Runde ueber den Platz….und beobachten zwei Eichhoernchen die uns zwar gesehen haben aber dennoch nicht weglaufen. Um 8:30 Uhr geht’s dann auf den Interstate 26 der uns durch South Carolina und anschließend nach North Carolina bringt. Unser Ziel für heute ist Ashville. Die Strecke war ganz ordentlich und fuehrte uns quer durchs Land. Landschaftlich eine wirklich schoene Strecke. Bei Meilenstand 528 muessen wir wieder den Zapfhahn aufsuchen und tanken diesmal voll… Wir erreichen wie vom Routenplaner vorausberechnet, Ashville um 01:25 pm. Das BMW Werk in Spartanburg haben wir uns nicht angeschaut…naja war auch nicht so schlimm J Wir hatten uns bei einem Stop für den Campground Bear Creek entschieden und diesen dann auch sehr schnell gefunden.. Super Lage aber leider auch entsprechend teuer, 31 $ sollte er kosten…und als er dann auch noch Bargeld haben moechte, ziehen wir weiter und suchen in unseren Campgroundbuechern nach einem weiteren Platz. Passport America beschreibt einen Platz direkt an einem Fluß…den wollen wir uns anschauen. Bevor wir aber losfahren, gehen wir noch kurz ein paar Sachen einkaufen… Die Fahrt zum ausgesuchten zweiten Campground erweist sich als schwierig.. die beschriebene Strecke stimmt nicht so ganz..aber wir finden ihn trotzdem. Als wir den Platz sehen, bschliessen wir erst gar nicht auszusteigen…wer weiß, ob die RV´s nach unserer Rueckkehr noch da stehen wo wir sie abgestellt haben…..Wir suchen wieder in unseren schlauen Buechern und beschliessen zu Mama Gertie´s zufahren. Der erste Blick sagt uns schon, hier sind wir richtig. Und wir hoffen, daß noch Platz vorhanden ist. Wenn wir nur eine Nacht bleiben, koennen wir Einchecken. Dieser Platz ist mit Abstand der schoenste den wir bisher gesehen haben, mitten im Wald und super gepflegt…auch die Sanitaeranlage ist super sauber…Wir haben wieder die Plaetze nebeneinander mit Andi und Claudia. Hinter dem RV fliesst ein kleiner Bach…richtig toll. Im Prospekt steht, dass er neben Internetanschluss und 77 TV-Programmen auch einen Flipper hat. Waehrend Andi im Internet surft ( wir haben leider noch keine Pre Paid Karte fuers Internet) gehen Anne und ich Flippern …lange nicht mehr an sowas gespielt…aber trotzdem hat es super Spass gemacht. Wir sitzen noch bis 9:00 pm draussen…dann wird es schon kuehl…naja wir sind ja auch sehr hoch in den Blue Ridge Mountains. Morgen frueh gehts dann weiter westwaerts…. 01.10.04 Heute sind wir den Blue Ridge Mountain Parkway lang gefahren. Wie wir schon von „Mama Gertie´s“ erfahren haben, soll der Parkway nicht ganz befahrbar sein. Auch hier ist Jeanne drueber. Wir haben mehrfach versucht an den vielen Aussichtspunkten einen Ausblick auf den Indian Summer zu erhaschen. Leider war aber alles im Nebel.. An einem Aussichtspunkt haben wir unsere RV´s abgestellt und sind ca. 1,5 Meilen einen Weg entlang gewandert….in der Hoffnung doch noch die Aussicht geniessen zu koennen. Leider haben wir die von Claudia und Andi beschriebene super Aussicht nicht geniessen koennen. Wir sind also weiter bis das Schild „Road closed“ kam und hatten da wirklich das Glueck, dass wir dort vom Parkway auf eine Straße getroffen sind, die uns wieder auf unsere Route Richtung Cherokee gebracht hat. Durch kleine Doerfer sind wir zig Meilen gefahren, wir fanden es wirklich sehr schoen...hier ein kleines Haus waere nicht schlecht. Am Nachmittag sind wir dann in Cherokee angekommen. Dieses Dorf/Stadt ist noch fest in der Hand der Indianer (sieht zumindest so aus). Jede Menge Andenkenlaeden die eigentlich alle das gleiche anbieten…Indianerschmuck Made in China ;-) ….aber auch Made by Indianer. Auf unserem Parkplatz suchen wir uns unseren naechsten Campground aus den schlauen Buechern. Das Beste Rating hat der KOA. Wir fahren also dort hin. Der Preis laeßt uns schlucken. 31, 67 $ ! Dabei ist der bei weitem nicht so toll wie der bei Mama Gertie´s…aber dafuer auch 10 $ teurer… Am Abend ist hier die Hoelle los…uebers Weekend wollen wohl alle schnell auf den Campingplatz und bringen fast ihren gesamten Hausrat mit. Einige schmuecken Ihre Plaetze auf Halloween …sieht richtig lustig aus. Hier in North Carolina ist Amerika ganz anders als das was wir bisher gesehen haben. Die Haeuser und Vorgaerten sehen Klasse aus, aber ob man hier wohnen moechte…denn hier ist nichts was nach Arbeit aussieht..und was nuetzt dann die tolle Umgebung….. es sei denn man gewinnt im Lotto und braucht keine Arbeit um zu ueberleben…. 2.10. Heute frueh haben wir schnell noch ein paar Postkarten gekauft, und unsere Tanks entleert.. Dann sind wir los um uns die Great Smokey Mountains anzuschauen. Die Strassen sind genauso eng wie die im Blue Ridge Parkway . Unterwegs ploetzlich eine Polizei-Sirene hinter uns. Es schiesst mir durch den Kopf…hab ich was falsch gemacht, war ich zu schnell…aber ich brauchte mir keine Sorgen machen…der Wagen ueberholt uns…es war kein Police Officer sondern ein Park-Ranger.… auf halber Strecke…so in ca, 2100 m Hoehe treffen wir den Ranger wieder…er hat die Strasse gesperrt …Gott sei Dank an einem Parkplatz… Andi fragt nach was los ist…ein schwerer Unfall sagt der Ranger und das es ca. 4 Std. dauern wird… Gott sei Dank haben wir ja alles dabei. Wir schauen uns erst einmal das Chaos an….das hunderte Autos beim Ranger halten und fragen was los ist. Dieser antwortet geduldig immer das gleiche. Komischerweise gibt es keinen Stress…naja, wir sind ja auch nicht im Regenland D-land… Wir trinken in aller Ruhe einen Capu und dann beginnt es auch noch zu regnen. Nach gut 3 Std. laesst dann der Ranger den ersten wieder durchfahren. Wir starten auch unsere Motoren und fahren weiter….alles ohne Stress, wie herrlich..wer will hier je wieder weg???. In Pigeon Forge angekommen liegt direkt an der 441 unser Campground. Die Plaetze die man uns anbietet wollen wir aber nicht da sie auf Rasen sind und wir nicht wissen was noch an Regen kommt… ausserdem sind die Plaetze wirklich eng. Gleich nebendran liegt noch ein Campground..wir fragen nach, und bekommen wieder schoene Plaetze angeboten. Nachdem wir alles aufgebaut haben…mittlerweile brauchen wir nur noch 5 Min. J erkunden wir P.Forge. Direkt am Campground faehrt ein Trolley ab der uns einmal durch die ganze Stadt faehrt…für 25 Cent p.P. Diese ganze Stadt ist voll auf Touri´s eingestellt. Wir steigen an der Apple Valley Road aus und schauen uns die Shops von The Apple Barn an. Hier bekommt man alles was mit Aepfel zutun hat…Des weiteren ist hier ein permanenter Christmas Shop…den wir natuerlich anschauen und uns ein Teil für den Tannenbaum mitnehmen. Auf dem Rueckweg kehren wir im Golden Coral ein und essen eine „Kleinigkeit“ big smile…wir koennen kaum noch gehen… Damit wir schonmal ein bisschen von den Kalorien loswerden, laufen wir die paar Meilen bis zum Campground zu Fuß zurueck. Zum Abschluß sitzen wir wieder ein bisserl zusammen bis wir um 9:30 pm ins Bett gehen. 3.10. Heute morgen haben wir bis 7:20 am geschlafen. Nach Duschen und Fruehstueck sind wir nach Cades Cove gefahren. Hier haben wir uns auf historischen Boden bewegt. Der Rundweg im Great Smokey Moutain National Park kann mit einem PKW gut befahren werden…aber mit dem RV ist es „ a hard work“ die Wege sind teilweise so eng, dass wir gerade so durchpassen. Kleine Bruecken lassen uns am Hinterreifen gerade mal 10 cm platz… aber es geht alles ohne Blessuren ab. Die Haeuser des ersten Siedlers liegen mitten im Wald. Wir besichtigen sie natuerlich zu Fuss..ich denke, hier sprechen unsere Bilder fuer sich. Auch hier gibt es wieder freundliche Volunteers, die gerne jede, auch noch so dumme Frage geduldig beantworten….wieder ein Pluspunkt….Unsere Fahrt geht ueber Landstrassen wieder zum I- 40 Richtung Westen. Untewegs lesen wir, dass am Exit 317 ein Flea Market ist und fahren kurzer Hand dort hin. Leider war so gut wie nichts mehr los. Wir fahren wieder Richtung Interstate. Da wir lange nicht mehr in einem Wal-Mart waren*lol* halten wir an. Fuer Nashville ist es jetzt langsam zuspaet, bzw. Nashville ist noch zu weit weg um dahin heute noch zu fahren. Am spaeten Nachmittag erreichen wir unseren heutigen Campground der ca. 120 Meilen vor Nashville liegt. Der Campground Roam & Roost ist sehr schoen gelegen…direkt an einem kleinem See und nicht weit weg vom Interstate 40. Am Abend sitzen wir noch bis fast 9:30 pm draussen bevor wir uns in die Betten legen. 04.10. …auf nach Nashville…unterwegs ist die Landschaft eigentlich wie bei uns daheim…nur mit dem unterschied, dass hier der naechste Nachbar 20 Meilen weit weg wohnt. 10:30 am, Ankunft in Nashville Die Fahrt dorthin war eine Fahrt durch eine 20 meilen langen Baustelle. Die Fahrspuren waren so eng, daß ich ganz schoen ins Schwitzen gekommen bin. Gleich in der Naehe des Opri-Hotels ist ein Koa-RV Park. Wir erkundigen uns nach einer Country Show´s…leider nur Dienstag, Freitags und Samstags. Schade !!..naja der Platz war auch nicht so toll und dazu noch schweine teuer. Wir haben dann beschlossen das Opri-Hotel zu besichtigen, daß wohl das groesste war, dass wir bisher gesehen haben. Hier sind in den letzen Jahren wohl alle Promis der Country-Szene abgestiegen. Innerhalb der Hotels sind mehrere Parks angelegt mit Glaskuppeln. Ein kleiner Fluss in dem aus allen Fluessen und Seen Amerikas ein paar Liter Wasser eingebracht wurden ….zusaetzlich aus allen befreundeten Laendern ein paar Liter aus den bekanntesten Fluessen wie Rhein, Main und Isar. Die Namen der Fluesse und Seen sind auf mehreren Bronze-Tafeln aufgelistet. Irre welche Muehe man sich geben hat. In einer Mall haben wir ein wenig geshopt und sind anschliessend weitergefahren. Ziel ein Campground zwischen Nashville und Memphis. Der Campground liegt im National Park und ist echt schoen an einem großen See gelegen. Obwohl der hier oeffentlich ist, ist alles pikobello. Am Abend spielen Nachbarn auf einer Geige und Gitarre Country Song´s…klingt aber eher wir Irish Music. Aber egal, wir hoeren zu bis wir totmuede sind….und das ist schon um 8:00 pm. 05.10. Memphis erreichen wir schon vor Mittag. Hier ist massig Verkehr. An der Visiter Information halten wir an und parken unsere RV´s dort ab. Ueber eine Bruecke führt hier der Weg direkt zu MUD ISLAND…diese Insel liegt im Mississippi und auf einer Interstate-Brücke die über den Mississippi fuehrt lesen wir schon das Schild von Arkansas. Wir halten uns auf dieser kleinen Insel solange auf, bis wir jeden Punkt erwandert haben und gehen dann wieder zurueck um Downtown mit der Strassenbahn zu erkunden. Die Stadt hat schon ihren Reiz und gefaellt uns gut. Nach ca. 3 Std sind wir wieder an den RV´s (eigentlich durften wir hier nur 2 Std. parken). Unser Weg fuehrt uns weiter nach Graceland..die hometown des King of Rock and Roll, Mister Elvis Presley. Wir koennen von der Strasse aus sein Haus sehen und wir schenken uns die Visitertour mit dem Trolley durch das Anwesen. Auf der anderen Strassenseite sind jede menge Laeden die Andenken und Kitsch verkaufen. Hier steht auch die Boing 727 die Elvis gehoerte…ebenfalls zur Besichtigung freigegeben. Wir fahren weiter zu unserem naechsten Ziel…. den Spielkasinos…nach Reno und Las Vegas sind hier in Tunica die meisten Spielkasinos. Wir parken auf einem Campground der direkt an einem Spielcasino liegt und diesem wohl auch gehoert. Am spaeten Nachmittag gehen wir in das Casinohotel und Essen dort an einem All you can Eat Buffet. Dann geht es an die einarmigen Banditen. Jedes Spiel kostet einen Nickel…also 5 Cent. Wir setzen 10 Dollar um und gehen mit fast 4 Dollar um ca 12 Uhr wieder zu den RV´s. Zusaetzlich haben wir für morgen einen freien Eintritt zum Buffett bekommen….mal schauen, vielleicht bleiben wir ja noch bis zum Essen…. 6.10. ..heute morgen wollten wir ausschlafen…aber um 7:00 am klingelt das Cell Phone (Wecker)…wir hatten vergessen ihn abzuschalten. Gegen 7:15 Uhr sind wir dann aufgestanden und haben uns fertig gemacht. Mit dem freien Buffett coupon´s wollen wir heute morgen fruehstuecken. Der Abbau ist gegen 9:00 erledigt und wir fahren die 100 meter bis zum Casino mit den RV´s…eben wie die Americaner….hier geht eben keiner einen Meter zu Fuss…und wir wollen ja nicht unnoetig aufallen… Drinnen im Casino sehen wir dann…no Breakfast…but at 10:00 pm is Lunch Time. Wir vertreiben uns das Warten mit ein paar Spielen am 1 Cent Automaten. Pünktlich um 10 stehen wir im Restaurant und gehen kostenlos zum Essen. Du bekommst um 10 schon das volle Essenprogramm wie Abends…also mit allem was das Herz begehrt…incl. Nachtischbuffett. Heute brauchen wir nichts mehr zu essen…….. Um 11 sitzen wir wieder in den Fahrzeugen und sind unterwegs nach Vicksburg. Ist zwar sehr weit aber wir wollen schauen wie weit wir kommen. Die Fahrt geht ueber die Staatsstr. 49 und ab Jackson über den Interstate 20 nach Vicksburg. Wir haben es um 6:00 am geschafft und sind wieder auf einem Casino RV Park ( Isle of Capri) gelandet. Hier werden wir uns heute Abend auch das Casino anschauen….mal schauen wie spaet es heute wird. Uebrigens haben wir den ganzen Tag nicht mehr gegessen…. 7.10. der Abend gestern war nicht so lange, das Isle of Capri war echt doof aber wir mussten uns ja anmelden..denn dafuer gibt’s auf dem Campground 20% Discount. Wir sind dann noch ins Americanstar Casino und haben dort eine Zeit gespielt.. Meinen Eisatz von 10 dollar habe ich verzockt. Anne gewinnt 20 Dollar…also haben wir plus/minus Null den Abend verbracht. Heute morgen habe ich ausgeschlafen wobei Anne wieder frueh wach war. Ich habe mich dann auch noch schnell unter die Dusche gestellt und einen Bagel gefruehstueckt. Wie ueberlebe ich das Fuestueck ohne Bagels wenn wir wieder in D-land sind…da will ich gar nicht dran denken… Wir machen die Leinen los und ab Richtung Natchez. Am Visiter Center parken wir wieder ab und erkunden die Umgebung zu Fuss. Hier gibt es noch sehr viele alte Herrenhaeuser die zum Teil auch noch sehr gut erhalten sind. Auf unserer Tour halten wir aus Sushi technischen Gruenden bei Planet Thailand an und Essen fuer 5,99 $ p.P. all you can Eat ..von Sushi bis hin zum thailandischen, very spice Food. Gut genaehrt gehts dann weiter an den Mississippi und dann wieder zum RV. Wir setzen unsere Fahrt wieder fort und verlassen den State Mississippi…Hallo Lousiana… .An der aeltesten Plantage des Suedens der Cottage Plantage machen wir halt und lassen uns das Haus zeigen. Die Tour dauert ca. eine halbe Stunde und kostet p.P. 6 $. Im Visiter Center haben wir uns nach einem Campground erkundigt da unsere schlauen Buecher hier nichts vermelden. Als wir den einzigsten Campground finden, wissen wir wieso er nicht in den Buechern steht. Aber egal, wir bekommen einen Platz und das ist das Wichtigste. Wir haben wieder Wasseranschluss und Strom.Die Toiletten sind sauber und eine Dusche gibt’s auch…aber wir werden bestimmt die aus dem RV benutzen. 8.10. Regen…..beim losfahren bekomme ich eine Dusche aus dem Alkoven…wie wir feststellen, laeuft Wasser irgendwo am Alkoven rein und kommt ueber die Verkleidung wieder raus..direkt über den Fahrer. Wir halten kurz an und ich muss mir ein neues T-Shirt anziehen. Im RV selbst hat es auch reingeregnet. Direkt aus der Klima tropft es auch. Naja, wir fahren weiter Richtung Batan Rouge und weiter nach New Orleans. Hier regnet es wie aus Eimern. Die Fahrt fuehrt uns quer durch New Orleans in der Rush Hour…puh…. Am Campground, Jude RV Park, halten wir an, Andi und Claudia waren schon mehrfach hier..wie sie sagen, ist es diesmal das 4 Mal. Wir versorgen unsere RV´s wieder mit Wasser-, Strom und Abwasseranschluss und wollen mit dem Bus in das French Quarter. Also Regenjacken an und rein ins Abenteuer. Draussen ist es schon Dunkel. Wir kommen also in Downtown New Orleans im Lichtermeer an. Andi fuehrt uns an den Mississippi …von hier aus haben wir eine tolle Aussicht auf das Hafenviertel. Wir fahren im World Trade Center hoch auf die 33 Etage und haben von dort aus einen super Blick ueber ganz New Orleans. Aber nun soll es ins French Q gehen. Bei der Bourbon Street gehts los…hier ist die Hoelle los... denn, hier duerfen die Amerikaner Alkohol in der Öffentlichkeit, also auf der Strasse, trinken…ja und das tun sie auch. An jeder Ecke gibt es Cocktails und Beer for to go…Wir starten mit einem Caipi. In der wohl bekanntesten Strasse, der Bourbon Street sind alle extrem ausgelassen. Auf Balkonen stehen Leute und schreien Show your titts…und man glaubt es kaum, was fuer eine bunte Kette so mancher zeigt.. Wir laufen diese Strasse mehrfach durch und wollen so gegen 11 abends wieder zurück zum RV….nach einer ewig langen Zeit kommt dann auch wieder ein Bus. Der Regen hat zwischendurch mal aufgehoert aber es gibt immer wieder Schauer. Bis zum einschlafen hoeren wir den Regen feste auf unser RV Dach prasseln. Wir hoffen, daß beim Aufstehen keine Pfuetzen im RV stehen. 9.10. ..das RV ist bis auf ein paar Tropfen an der Klima trocken…aber es hat die ganze Nacht durchgeregnet. ….und es regnet immer noch. Laut Weather. com ist das ein tropical storm mit Namen Mathew….wir wollten eigentlich zwei Tage hier bleiben, fahren aber heute weiter Richtung Florida. Weit sind wir aber nicht gekommen, genauer gesagt rund 70 Meilen... nach einem Wal-Mart Besuch haben wir einen Campground ( Southern Comfort ) direkt am super weissen Sandstrand bekommen….nur über den Highway und schon ist man am Meer….wenn es jetzt noch sonnig waere… Wir waren direkt nach dem Wali wiedermal in einem Casino. Claudia knackt den Jackpot und gewinnt über 240 Dollar. Unsere Gewinne belaufen sich auf die ueblichen 2 Dollar…besser gesagt Anne gewinnt immer und ich verliere es wieder..Am Abend schauen wir uns noch das Treiben auf der Strandstrasse an. Zur Zeit ist in Biloxi Oldtimer treffen angesagt. Die alten Autos sind total aufgemotzt und haben eine Menge PS unter der Haube. Jede Menge Leute stehen an den Strassenraendern und fordern die Fahrer auf, die Reifen durchdrehen zulassen bis es blau qualmt und es maechtig nach Gummi stinkt…zur Freude der Biloxi Police. Gegen 11:15 ist Bettruhe angesagt. Schauen wir mal was morgen früh für Wetter angesagt ist. 10.10. heute ist mein papa 10 jahre tot….i miss you so… Es regnet immer noch und es ist auch kein Ende in Sicht. Wir packen uns´re sieben Sachen und ziehn fort …aus diesem ehrenwerten ort… Go East….In Pensacola ist die Brücke die der Hurrican IVAN weggerissen hat immer noch einseitig gesperrt. Gott sei Dank bauen die Ami´s immer zwei Bruecken nebeneinander. Eine Seite ist unbeschaedigt und der Verkehr laeuft trotzdem. Wenn man sieht, was dieser Hurrican für eine Kraft gehabt haben muß…solche Betonteile einfach wegzureissen…i can´t believe it. Im Regen geht’s weiter und wir haben am Visiter Center Florida beschlossen, solange weiter zufahren bis die Sonne kommt. Bis hinter Tallahassee ist die Sonne noch nicht da und wir muessen jetzt einen Campground suchen. Wir schauen an einer Tankstelle unsere schlauen Buecher durch und finden einen direkt am Interstate 10. Die Bewertung scheint ok zusein.. A Campers World Campground liegt im Wald und ist soweit auch ok. Wir haben bessere gesehen, aber für diese eine Nacht…Von Biloxi bis hierher waren es ca. 370 Meilen. Also so ungefaehr 540 km….morgen geht es den Rest bis Jacksonville….da soll die Sonne scheinen…. 11.10. um 1:30 in der Nacht hat es aufgehoert zu regnen. Wir fahren um 9:00 am wieder los und wollen ueber Jacksonville nach St. Augustin. Stopover soll im Statepark Anastasia sein. Claudia und Andi waren vor zwei Jahren schon einmal dort und sagen der sei schoen und preiswert und vor allem direkt am Meer…da braucht ja nur noch die Sonne scheinen. Auf dem Weg ueber die I-10 Richtung Jacksonville hat es wieder angefangen zu regnen..aber Gott sei Dank nur noch vereinzelt und in kurzen Schauern. Je naeher wir J-ville kommen um so heller wird es. Das sind ja schon mal gute Vorzeichen. In Jacksonville, Exit 357 verlassen wir den Interstate 10, der so lange unser Begleiter war und biegen auf den I-295 ab der uns Richtung St. Augustin bringen soll. Bei Exit 337 geht’s auf den I-95 den wir aber schon bei Exit 317 wieder verlassen und ueber einem kurzen Stueck Landstraße auf die SR 10 zu gelangen. (alles verstanden? smile) Hier muß man schon die Aeuglein aufhalten um sich nicht zu verfransen..auch hier geht es nach nur wenigen Meilen wieder runter auf die A1A…die uns direkt zum Statepark Anastasia bringt. Das Wetter ist bewoelkt aber trocken als wir auf dem Parkplatz vor dem Statepark office anhalten. Leider ist der Campground nicht so billig wie Andi geglaubt hat…er kostet 25 $ pro Uebernachtung und wir wollen hier 2 mal schlafen. Wir bleiben, denn er scheint wirklich schoen zu sein. Der erste Eindruck vom Campground, Platz 116 ist in Ordnung und wir denken, es war eine gute Entscheidung hier zu bleiben. Mitten im dichten Wald mit Palmen und Mangrofen…Wir stehen auf Anhieb gerade und schnell ist der Strom und das Wasser angeschlossen. Auf zum Meer. Es ist ein wenig windig aber schoen. Wir laufen eine Zeitlang mutterseelenallein am Strand hoch und auch wieder runter. Auf dem Rueckweg beginnt es ein wenig zu nieseln, aber wir haben beschlossen das nicht zu bemerken….nach kurzer Zeit ist es aber auch schon vorbei.. Wir bemerken auf dem Weg zurueck, dass die Moskitos hier sehr eifrig nach Essen suchen…und so endet unser Tag im RV statt draussen bei Kerzenschein. 12.10. …unser großer Trail geht langsam dem Ende zu. Heute haben wir Dienstag und wir sind auf dem State Park Campground gebleiben. Heute morgen hat es noch ein wenig geregnet, aber bei 86 ° F war das nicht so schlimm wie in den Tagen vorher…da war es in den 60´ger. Nach Duschen und Fruehstueck brauchten wir mal nicht die Leinen los machen sondern haben uns zu Fuß auf den Weg gemacht den State Park zu erkunden. Hier ist alles noch Nature pur. Es gibt soviele Eichhoernchen wie bei uns im Garten Wuehlmaeuse ..aber eher mehr Eichhoernchen. Die fallen bald schon nicht mehr unter Wildtiere so zutraulich sind die. Andi und Claudia sind zu einer Mall gefahren und wir sind fast 2 Std. im Park unterwegs gewesen. Die Sonne scheint und wir wollen zum Strand vor. Unterwegs braust ein RV vorbei..es ist Andi der auch auf dem Weg zum Meer ist. Fast gleichzeitig kommen wir an. Wir haben unsere Stuehle mitgenommen und sitzen nun am breiten und soweit das Auge reicht langen weissen Sandstrand. Gegen 4 Uhr gehe ich schon mal zurueck zum RV weil mir die Augen immer wieder zufallen….habe die Nacht nicht gut geschlafen… Wenn uns die Moskitos nicht wieder auffressen, koennten wir ja noch mal versuchen heute abend draussen zu sitzen…. 13.10. Mit draussen sitzen war gestern wieder nichts….bin schon um 7 Uhr eingeschlafen…konnte aber dann ab ca 2 uhr nicht mehr einschlafen…naja, irgendwann muß es dann doch funkioniert haben. Heute morgen sind wir wieder vom Moskitohauptquatier weg und weiter Richtung Sueden gefahren…genauer gesagt rund 45 Meilen bis Flagler Beach. Unterwegs wollten wir noch ins Marineland.. das aber wegen Baustelle nicht den offenen Eindruck hinterlassen hat, und wir deshalb ohne anzuhalten durchgefahren sind. Bei Gamble Rogers, ein weiterer State Park in Florida haben wir leider nur fuer eine Nacht einchecken koennen. Der Platz ist super schoen direkt am Uebergang zum Meer gelegen. Wenn wir hier im RV sitzen, hoeren wir die Brandung. Wir waren schwimmen und sind lange am Strand spazieren gewesen...naja wir hatten wohl auch so 30 ° C wenn nicht noch ein wenig mehr. Der Sonnenuntergang war echt spitze...selbst da zeigte das Thermometer noch 26° C. Am Abend haben wir wiedermal draussen gegessen und anschließend am Lagerfeuer bis kurz vor halb 12 ausgehalten. 14.10 Leider koennen wir nicht in Gamble Rogers bleiben..alles reserved…wegen des Biketoberfestes am Weekend, schade war echt schoen. Wir haben Delfine gesehen und jede menge Pelikane..und waren nochmal im Meer bevor wir gegen 16:30 weiter Richtung Ormond Beach fahren..hier wollen wir morgen auf den Flea Market und uns unser Wooden Since holen… Unsere heutige „Bleibe“ ist der Encore Superpark Daytona North in Ormond Beach…leider ist kein Beach hier in der Naehe…aber wir haben soviel Sonne ab bekommen das morgen eine Schonzeit für unsere Haut gut ist…jedenfals für meine. Im Park konnte ich wieder online gehen und habe die mails von Dennis abrufen koennen… Im beheizten Pool haben wir uns ein wenig entspannt….denn morgen frueh muß gepackt werden. 15.10 letzter Tag vor der Rueckreise. Wir haben unsere Koffer gepackt und das RV schon mal sauber gemacht. Morgen frueh brauchen wir nur noch die Reste..wie Bettwaesche Badsachen usw.einpacken, dann haben wir alles untergebracht. Wir brechen im stroemenden Regen nach Daytona auf. Unterwegs halten wir zum letzten Mal beim Wal-Mart an, da wir noch recht frueh dran sind und der Flea Market erst gegen 12 aufmacht. Zwischenzeitlich hat der Regen aufgehoert und als wir dem Wal`i rauskommen, ist es wieder richtig warm und schwuel. Am Flea Market angekommen suchen wir sofort den „Holzmichl“ auf, der unser Eingangsschild zum Garten machen soll. Wir suchen uns eine Form aus und beschließen den Text der draufstehen soll. Mit 35 $ sind wir dabei. Als wir nach 1 Std wieder am Stand sind liegt unser Schild schon fertig in der Auslage…wir alle finden, daß es richtig klasse ausschaut….bloß, wie kriegen wir das Schild heim?????? Wir haben garnicht daran gedacht wie schwer das Teil ist….hoffen wir das beste… Wir fahren Richtung Kissimee und suchen unseren letzten Campground auf….zuvor muessen wir jedoch noch ueber den Interstate 4 durch Orlando…an El-Monte vorbei Richtung Disney, Epcot und Sea World….eine Moerderstrecke…sechsspurig und da es erlaubt ist, wird von rechts und links ueberholt. Zwischen den schweren Trucks kommt man sich wie ein Hot Dog vor. Mit dem PKW geht’s bestimmt leichter als mit so einem breiten RV…und morgen das gleiche Stueck zurueck…Am Campground angekommen stellen wir fest, dass dies der teuerste Campground der Reise sein wird. Mit 32 $ ist man hier dabei. Nachdem wir uns richtig hingestellt haben, gibt’s den letzten Capu mit dem letzten Trinkwasser aus dem Kuehlschrank und anschließend werden wir von Claudia zum Geburtstagsessen eingeladen…es geht zum Chinesen. Unser letztes Abendessen in den USA für dieses Jahr. Wir sind wegen der Rueckreise genauso aufgeregt wie wegen der Hinreise, denn wir freuen uns auf Dennis unseren Sohn und auf Gioia unseren Hund….… So langsam geht dieses Reisetagebuch zu Ende…der Abfugtag wird dann nicht mehr in Amerika geschrieben sondern in Germany. 18.10.04 Wieder zurueck in Germany…von wegen letztes Abendessen in Amerika….aber der Reihe nach. Wir waren beim Chinesen und haben das Geburtstagsessen von Claudia nachgeholt. Am 16.10. haben wir dann das RV nochmal vollgetankt und anschließend sind wir bis zu El Monte gefahren. Die Abnahme ging easy von statten und wir wurden mit dem Shuttle von El Monte zum Flughafen gebracht. Der Flug von Orlando nach Washington ging planmaeßig. In Washington hatten wir einige Zeit und wir haben uns den Flughafen noch einwenig anschauen koennen..mit Abstand der haeßlichste der USA. Wir haben eingecheckt und sind dann auch ins Flugzeug eingestiegen. Kurz vor dem angedachten Abflug teilte uns der Kapitaen mit, dass es ein elektronisches Problem dem dem Ruder gaebe und sie bereits dran arbeiten. Der Abflug verzoegere sich um ca 1 Std….wir warten…dann erneute Durchsage…sie muessen ein Ersatzteil besorgen…der Abflug wird nochmals um eine weitere Stunde verschoben. In der Zwischenzeit starten sie schonmal das Videoprogramm und beginnen mit dem Service…Kurz gesagt, wir sitzen bis ca 9 Uhr im Flieger haben gegessen und Video´s geschaut und dann kam vom Piloten die Ansage, daß sie das Problem nicht beheben konnten und den Flug canceln…. Da war das Wort was wir nicht gehofft haben zu hoeren. Wir mussten aus dem Flieger raus und uns am Serviceschalter der United anstellen…es werden Durchsagen gemacht und es wird uns mitgeteilt, daß wir morgen fliegen koennen….Für die Nacht bringen sie uns im Hyatt Hotel unter und wir bekommen Gutscheine für´s Fruehstueck, fuer´s Mittagessen und welche fuer´s Dinner. Eincheckzeit soll 14 Uhr sein …wir gehen in das Hotel und sind wieder an dem Ort, den wir schon von der Hinreise kannten. Nur mit einem Unterschied, diesmal muessen wir nicht zahlen. Wir sind frueh wach und haben uns die ganze Zeit Gedanken gemacht, was ist, wenn wir heute ,17.10., nicht fliegen koennen…wie regeln wir das mit Gioia? Wir fahren um 11:15 Uhr wieder raus zum Flughafen…und gehen wieder zum Eincheckschalter. Wir bekommen wieder neue Boardkarten und alles scheint zu klappen….ich frage nach, welches Gate und wann Boarding ist…C4 und 2pm…ok, los durch den Sicherheitscheck der beim Hinflug ewig gedauert hat. Diesmal geht es ruck zuck. Und wir sind schnell am Gate C4 …hier steht aber nichts von unserem Flug…wir fragen wieder nach und bekommen gesagt, Boarding ist 3:00 und Ablug 3:45 pm …ok, wieder spaeter…aber immer noch in der Zeit bevor Dennis arbeiten muss…Einchecken verzoegert sich um 40 min…da klappts bestimmt nicht mehr mit dem Abflug wie angedacht. Wir haben Recht, der Abflug klappt nicht um 3:45…auch nicht um 4:15 denn jetzt beginnen sie wieder unsere Koffer zu entladen…Einige Passagiere von gestern haben es vorgezogen nicht mit zufliegen und diese Koffer werden jetzt rausgesucht. Endlich bewegt sich das Flugzeug und es sind fast 5 Uhr geworden. Es geht nach Deutschland und mit der Landung am 18.10. in Muenchen endet nun definitiv unser Reisetagebuch…Ich denke wir haben so alles aufgeschrieben was uns waehrend dieser Reise wichtig war und alles was wir so erlebt haben. Hoffe es war die eine oder andere Anregung dabei, falls einer mal das gleiche vorhat. ..und eins ist sicher…im Sep./ Okt. 2005 sind wir wieder in unserem TRAUMLAND * USA*
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